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Weisse Lütschine

 

Distanz: 9.5 km  Gefälle: 22%o  Grad: IV-V

 


Die Lütschine präsentiert sich wie die kleine Schwester der Verzasca;   glasklares Schmelzwasser fliesst durch ein einzigartig schönes Tal, dem Kayakfahrer wird sportliches Wildwasser mit stetig steigendem Schwierigkeitsgrad geboten. Im Herbst verbreitet sich ein phantastischer Hauch von "indian summer", aber Achtung: wer den wunderschönen Wälder  zu lange nachschaut, wird durch eiskaltes Wasser geweckt.....

 

Befahrbarkeit

Wenige Meter unterhalb der Strassenbrücke von Zweilütschine hat es einen au den Zentimeter genauen Pegel. Im Flussführer Schweiz wird wie folgt graduiert:  650,30 niedrig, 650,50 mittel, 650,75 hoch.  Das ist auf jeden Fall nicht übertrieben. Pegel  ,75 ist dann aber wirklich hoch, für unterstützungspflichtige Kayakfahrer, die nicht professionell herumturnen, empfiehlt sich ein Pegel zwischen 30 bis 45. Das geniale an der Lütschine ist, dass sie auch bei tiefen Wasserständen sehr viel Spass macht, unter 20 ist dann aber schon der Ofen aus. Ideale Wasserstände finden sich im April bis Juni, dann wieder ab Ende August bis anfangs November!

 

Einstieg/Ausstieg

Eingebootet wird beim Tennisplatz Lauterbrunnen (durch das Dorf Lauterbrunnen hindurch Richtung Stechelberg, nach der Brücke noch ca. 150 Meter, dann Schild nach  rechts). Ausgebootet wird kurz vor der Brücke in Zweilütschine am linken Ufer.

 

Tips für den gesunden Trip

Die Lütschine meint es gut mit uns nicht zum Crack geborenen kayakers. Die Schwierigkeiten steigern sich kontinuierlich, alles kann angesehen oder sogar umtragen werden. Gerade bei mittlerem Wasser und Prachtswetter (ideale Befahrungszeit ab 12.00) zeigt sich die Lütschine von ihrer schönsten Seite. Höhepunkt ist ein  6-Meter Wehr, das in den vergangenen Jahren immer Befahren werden konnte. Gelegentlich kam es schon zu Grundberührungen anfangs Saison, allerdings ohne Folgen bis auf ein bisschen Rückenweh.Also einfach schreien und boofen was das Zeug hält. Das Wehr liegt strategisch sehr gut, so dass eventuellen Begleitpersonen entsprechend Eindruck gemacht werden kann... Die auf das Wehr folgenden 150 Meter müssen gründlich angeschaut werden. Etwa 30 Meter nach dem Wehr hat es auf der rechten Seite einen schönen Rücksog, in dem schon einige Kollegen bös "gefächlet" haben. Die Lütschine weist daneben noch weitere zwei, drei hot spots auf, die entsprechend dem Wasserstand beurteilt werden müssen. Übrigens: nach der Befahrung geniesst man/frau die Gartenbeiz im Restaurant Luna in Wilderswil.


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