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Chirel   

 

Distanz  3,8 km Gef�lle  38%o  Schwierigkeitsgrad IV-V

 


 

Der Chirel ist  absolut gesehen ein Muss und relativ gesehen ein Geheimtip. Wer eine lange Anreise hat, kann's sowieso vergessen: weil, der Chirel , diese kleine Schweinchen, hat selten genug genug Wasser. Es ist zum Verzweifeln: wegen ein paar lumpigen Kilowatts wird dem Chirel das bitter n�tige Wasser abgezweigt. Wenn's dann mal genug hat, l�uten bei uns die Telefone Sturm, alles wird stehen und liegen gelassen, wie aus einer Kehle t�nt's durch die Lande: der Chirel haaaat Waaaasssssser..... Emotional betrachtet wirst Du den Chirel nicht befahren, sondern er sp�lt Dich hinunter. Freu Dich dar�ber, dass Du zwei drei Mal anhalten kannst,das ist bereits eine echte Leistung....

 

Befahrbarkeit

Mai, ev. Juni, am besten nach drei-  bis viert�gigen Regenschauer. Zum Pegel gelangt man in der Ortschaft  Oey nach dem  Eisenbahn�bergang rechts  100 Meter zu einer kleinen Br�cke, Pegel an der orografisch rechten Seite: blau zu wenig, gelb unten knapp, ab gelb Mitte bis oben traumhaft, rot unten jo mei, des geht gerade noch, ab rot Mitte nur f�rs bro tiim....

 

Einstieg/Ausstieg

In der "Ortschaft" Horboden (=1 Haus) noch etwa hundert  Meter hinauf fahren zu einem Autoausstellplatz. Ausbooten ist zeitweise etwas schwierig: am einfachsten f�hrst Du bei viel Wasser noch ein  St�ck die Simme hinunter bis zur n�chsten grossen Autobr�cke. Unterwegs findest bei hohem Wasserstand einige gewaltige, langgezogene Surfwellen. Auf dem Chirel bootest Du am besten in der Ortschaft Oey aus z.B. vis � vis Viehmarkt...

 

Tips f�r den gesunden Trip

Wie bereits oben erw�hnt, der Chirel schwemmt Dich fast von alleine runter. Sein kleines, offenes Bachbett vermittelt rasantes Wildwassergef�hl at it's best ohne grosse Risiken. Heimt�ckisch sind vier Eisenprofile ca. 150 Meter oberhalb der Strassenbr�cke ausgangs Oey. Die Eisenprofile - �berreste einer zerfallenen Wehranlage - ragten urspr�nglich aus dem Wasser, wurden dann von einem D�del tiefer abges�gt, so dass sie jetzt nicht mehr sichtbar, daf�r sp�rbar sind... Bruno ist dabei, das rechts gelegene Eisenprofil so zu verl�ngern, dass es links passiert werden kann ohne mit den anderen Profilen zu touchieren. Unmittelbar vor diesem ehemaligen Wehr hat es ein grosses Widerwasser, so dass es sich ohnehin empfiehlt, auszusteigen und einen Augenschein zu nehmen. Wer den Chirel mit einem guten Wasserstand trifft, sollte ihn befahren bis zum Umfallen; you never know next time... 


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